Mutter sein ist besser für die Kinder... !

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Betreff:Mutter sein und gleichzeitig arbeiten - mehrere Studien stellen fest, das sei gut für Kinder.
Datum:Nov 2020  
Von:A. Schmidt  
An:redaktion@cicero.de <redaktion@cicero.de>

Zitat aus einem Artikel aus https://www.cicero.de/:

"Kinder, deren Mütter arbeiten, glänzen durch gleichwertige oder sogar bessere schulische Leistungen als jene, deren Mamis zu Hause sind und sich täglich um die Hausaufgaben der Brut kümmern."


Kommentar an Cicero per email:

Das halte ich für Gefälligkeitsgutachten und fake news, um die berufstätigen Mütter bei der Stange zu halten. Professor Michael Schulte-Markwort, Chef der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni-Klinik Eppendorf kommt zu ganz anderen Ergebnissen: Kinder brauchen alles andere, als eine Fremdbetreuung. (https://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article107228906/Was-brauchen-Kinder-Jedenfalls-keine-Fremdbetreuung.html )

Meine Kinder sind weder in Kita noch in den Kindergarten gegangen und waren stets besser als die anderen. Gut, das mag auch an der schwachen Konkurrenz und an den Genen liegen, auf jeden Fall hatte ich aber auch Zeit, mich um sie zu kümmern und wenn wir auf dem Schulweg waren, ihnen jeden Löwenzahn und jedes Gänseblümchen zu erklären. (Wir leben GottseiDank auf dem Land und ich hatte außerdem das Glück, mit den Eltern zusammen zu wohnen, die sich um die Kinder kümmern konnten, wenn ich zur Uni musste.)


Ich hätte es niemals über mich gebracht, ein Kind nach einem Jahr in eine Krippe abzuschieben. Und es wird mich bis an mein Lebensende begleiten, dass die Älteste an den Stäben des Kinderbettchens rüttelte und schrie "Gleib hier, gleib hier!", wenn ich morgens das Haus verlassen musste, weil ich die Ausbildung erst fertig machen wollte. Genau das habe ich dann nach Beendigung der Ausbildung gemacht: Ich bin zuhause geblieben (mit kurzen Unterbrechungen und Teilzeitbeschäftigungen). Und ich habe es nie bereut. Meine Kinder waren mir noch als Erwachsene dankbar dafür. Kein Mensch kann mir einreden, dass eine gestresste und genervte Mutter unter Zeitdruck gut für ein Kind sein soll. Was für die Mutter nicht gut ist, ist auch für die Kinder nicht gut.


Man redet uns Frauen seit nunmehr bald hundert Jahren ein, wir wären nur dann gleichberechtigt, wenn wir die Arbeit der Männer erledigen würden und immer mehr Frauen haben das auch bereitwillig geglaubt, im Sozialismus war es ohnehin selbstverständlich. Mutter billige Arbeitskraft und Kinder in die Krippe, oft schon nach wenigen Wochen. Den Erfolg kann man heute an den Scheidungsraten ablesen, die in Mitteldeutschland fast doppelt so hoch sind, wie im Westen. Krippenkinder werden nämlich bindungsunfähig. Von wegen glänzen...


Ich habe das nie begriffen, wieso man sich eine "Gleichberechtigung" mit Doppelbelastung und Männerarbeit erkaufen soll. Wie dämlich ist das denn? Ich will als Frau und Mutter gleichberechtigt anerkannt sein, nicht als Mannweib oder Halbmann. Gleichberechtigung kann doch nur bedeuten, jedem in seiner Art und Verschiedenheit gerecht zu werden und nicht, Frauen zu Männern zu machen und umgekehrt. Es ist nichts weiter, als die Verfolgung der verrückten Ideologie von Engels, der die Frauen aus der Sklaverei des Haushalts befreien wollte, um sie in die Sklaverei der Fabriken zu schicken. Letzteres hat er natürlich nicht Sklaverei genannt.


Zuhause kann ich mir meine Zeit einteilen,wie ich will. In der Fabrik bin ich an die Maschine gepresst. Nach dem Abi habe ich mein erstes Geld an einer Maschine zum Entgraten von Pressteilen verdient. Akkordarbeit. Nach 14 Tagen hatte ich an beiden Handgelenken eine Sehnenscheidenentzündung. Da kann ich dankend drauf verzichten! Und damals war ich natürlich noch ledig und ohne Kinder.


Mutter sein und gleichzeitig außer Haus arbeiten ist weder für Mütter, noch für Kinder gut. (Der Satz "Mutter sein und gleichzeitig arbeiten" ist typisch und eigentlich ein Hohn, als ob Mütter, die keiner bezahlten Arbeit nachgehen NICHT arbeiten würden! Wie oft bin ich gefragt worden: "Wie, Du arbeitest nicht?" Nein, natürlich nicht. Die Wäsche macht sich von allein, das Kochen auch, in die Schule und sämtliche Nebenveranstaltungen (Musikunterricht, Sport, Judo etc.) können die Kinder fliegen, Nahverkehr gibt es nämlich nicht und wenn eines der Kinder krank ist, sind auch schon einmal ein paar schlaflose Nächte angesagt, nach den Geburten sowieso. Wie kann man nur auf die Idee kommen, Mütter würden arbeiten? Kindererziehung gehört zu den anstrengendsten Tätigkeiten, nicht umsonst schicken die meisten Mütter ihre Kinder in Krippe und Kindergärten, auch wenn sie nicht zusätzlich arbeiten, weil Kinder eben auch anstrengendund fordernd sind. Sie wissen nicht, was sie den Kindern damit antun. Man soll sich einmal das Foto von Krippenuschi, der Karrierefrau, ansehen, wie ihre sieben Kinder mit versteinerten Mienen an ihrer Vereidigung zur Ministerin teilnehmen. Das Bild spricht Bände. Wenn wir die Milliarden, die wir für Krippen ausgeben, direkt an die Familien zahlen würden, ginge es vielen Familien sehr viel besser. Sehr viele Frauen, die keineswegs freiwillig arbeiten gehen, um sich "selbst zu verwirklichen", sondern um das Familieneinkommen aufzustocken, könnten dann nämlich zuhause bleiben. Und dann könnten sie immer noch entscheiden, ob sie ihre Kinder betreuen lassen wollen, wobei es wesentlich besser wäre, eine Kinderbetreuung ins Haus zu holen, anstatt die Kinder wegzugeben.

  Das Geschwafel von der "Selbstverwirklichung" und "Emanzipation" kommt bezeichnenderweise ja auch nicht von Fabrikarbeiterinnen oder Kassiererinnen, sondern von privilegierten Freiberuflern, linken Künstlern und Journalisten.

Ach ja, ich bin Hausfrau und Mutter und garantiert emanzipiert. Viel emanzipierter als die armen Würstchen, die glauben, einen Männerberuf erlernen zu müssen um sich selbst zu beweisen, wie gleichberechtigt sie doch sind und gar nicht den Widerspruch darin erkennen, dass die Notwendigkeit, einen Männerberuf zu haben, um gleichberechtigt zu sein, ja gerade zeigt, dass Frauen eben NICHT gleichberechtigt sind, weil ihre ureigene Aufgabe gar nicht als gleichwertig anerkannt wird.


MfG

A. Schmidt

Mutter und vielfache Großmutter

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